Die Einzelarbeit mit der Familienaufstellung gewinnt zunehmend an Bedeutung. In der Einzelaufstellung wird, statt mit Stellvertretern wie in der Gruppen-Aufstellung, mit Figuren auf dem Tisch, mit Raumankern und mit Imagination gearbeitet. Die Einzelarbeit hat den Vorteil, dass der Klient bei der Aufstellung seine Familie aus verschiedenen Blickwinkeln sehen und erleben sowie die Familienstruktur aus einer Metaposition betrachten kann. Sie eröffnet dem Klienten neue Handlungsspielräume und das Lösungsbild soll den Klienten nähren und stärken. Ziel jeder Aufstellung ist:
Mögliche Anliegen für die Einzelaufstellung sind persönliche Konflikte und Auseinandersetzung mit der Herkunftsfamilie, Gegenwartsfamilie oder Partnerschaft, aber auch Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen und beruflichen Veränderungen. Die Themen, die bearbeitet werden können, sind vielfältig und können folgende Bereiche umfassen:
Arbeitsweise
Die systemischen Einzelsitzungen dauern gesamthaft 2-3 Stunden. Sie sind aufgeteilt in 2 Sitzungen. In der ersten Sitzung beschäftigen wir uns mit dem Genogramm, dem Anliegen und der Methode der Aufstellungsarbeit. In der zweiten Sitzung geht es um die effektive Aufstellungsarbeit.
Systemische Aufstellungen in der Gruppe bietet mein Kollege Peter Krautter an.