Was ist Psychosynthese
Begründer der Psychosynthese ist der Italiener Roberto Assagioli (1888-1974), der sich anfangs des 20. Jahrhunderts als Arzt und Psychiater intensiv mit der Psychoanalyse auseinandersetze. Der Therapieansatz der Psychoanalyse erschien ihm bald zu begrenzt, denn Assagioli war davon überzeugt, dass der Mensch nicht nur von seiner Vergangenheit geprägt sondern auch ein zutiefst spirituelles, geistiges Wesen ist. Er richtete sein Augenmerk in seiner Arbeit vermehrt auf die Ganzheit des menschlichen Wesens, auf das höhere Unbewusste und die Integration der Seele. Aus seinen Erkenntnissen entwickelte er die Psychosynthese und wurde zu einem Vorreiter der transpersonalen Psychologie.
Die Einzelarbeit mit der Familienaufstellung gewinnt zunehmend an Bedeutung. In der Einzelaufstellung wird, statt mit Stellvertretern wie in der Gruppen-Aufstellung, mit Figuren auf dem Tisch, mit Raumankern und mit Imagination gearbeitet. Die Einzelarbeit hat den Vorteil, dass der Klient bei der Aufstellung seine Familie aus verschiedenen Blickwinkeln sehen und erleben sowie die Familienstruktur aus einer Metaposition betrachten kann. Sie eröffnet dem Klienten neue Handlungsspielräume und das Lösungsbild soll den Klienten nähren und stärken.
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